Begleitung von Kindern und ihren Eltern in Stuttgart mit Somatic Experiencing, Heilpädagogik und Kinderpsychodrama
Dein Kind hat etwas erlebt, das seine Entwicklung irgendwie ins Stolpern gebracht hat?
Ich begleite dich und dein Kind nervensystemorientiert und traumainformiert mit kindertherapeutischen Methoden.
Gemeinsam sind wir ein Team — für dein Kind!
Du fragst dich, ob dein Kind Unterstützung braucht?
Dein Kind hat etwas erlebt, das irgendwie alles durcheinandergebracht hat?
- Ein Unfall.
- Ein Angriff von einem Hund.
- Ein medizinischer Eingriff.
- Ein Verlust.
- Ein gewaltsamer Übergriff. Oder Zeuge davon.
- Eine Naturkatastrophe.
Vielleicht hat es auch etwas erlebt, das ihr
erst kaum für bedeutsam gehalten habt,
weil das einfach mal vorkommt im Alltag?
- Im Kaufhaus verloren gehen.
- Ein fieser Sturz.
- Von einem anderen Kind gebissen werden.
- Den großen Geschwistern bei einem Gruselfilm über die Schulter schauen.
- Hohes Fieber.
Aber danach hat sich etwas verändert. Vielleicht auch erst nach einigen Wochen.
Im Verhalten, der Stimmung, im Familienalltag:
Verunsichert, schreckhaft, panisch, auf der Hut
Natürlich ist nicht jede Angst auf eine überwältigende Erfahrung zurückzuführen – Ängste gehören zum Aufwachsen dazu und in manchen Entwicklungsphasen tauchen sie verstärkt auf. Wenn sie aber in zeitlicher Nähe zu einer schwierigen Erfahrung auftreten und weitere Auffälligkeiten hinzukommen, ist das ein Hinweis darauf, dass es sich möglicherweise nicht um alterstypische Kinderängste handelt.
Kinder, die etwas Überwältigendes erlebt haben, sind oft tief verunsichert: schneller schreckhaft, häufiger panisch. Ihr System meldet Gefahr, auch wo keine ist – die Antennen des Kindes sind sehr fein eingestellt. Bei manchen führt das dazu, dass sie die Welt als gefährlich wahrnehmen und auch gesunde Risikoübernahme beim Spiel und im Sport vermeiden.
Bei Babys kann sich das in Unruhe, fahrigen Bewegungen und schwerem Atmen zeigen. Größere Kinder malen sich manchmal das Schlimmste aus.
Wie unter Strom, Wutausbrüche, schnell frustriert, reizbar, Konflikte, Schlafprobleme
Über das Kind wird vielleicht berichtet, dass es in der Schule nicht am Platz sitzen bleiben kann und ständig Streit sucht. Oder es schlägt, stößt und beißt seine Geschwister.
Manche Kinder wirken durcheinander, fahrig, nervös. Andere fallen vor allem durch ihre anhaltend schlechte Laune auf – sie sind reizbar, schnell frustriert, kaum zu besänftigen. Kleinigkeiten lösen große Reaktionen aus. Was von außen wie Trotz oder schlechtes Benehmen wirkt, ist oft etwas anderes: ein Nervensystem, das hoch aktiviert ist und keine Möglichkeit hat, sich zu regulieren. Ein Kind, das innerlich auf Hochtouren läuft und nicht mehr in der Lage ist, das Tempo zu drosseln. Möglicherweise sieht es überall Bedrohungen, die es abzuwehren versucht, noch bevor Außenstehende überhaupt eine Gefahr erkennen.
Dieselbe Aktivierung macht sich oft auch nachts bemerkbar: Schwierigkeiten einzuschlafen, unruhiger Schlaf, frühes Aufwachen – das Nervensystem findet auch im Schlaf keine Ruhe.
Vermeidung von Situationen und Anforderungen, Rückzug, wie abwesend
Manche Kinder reagieren auf Routineabläufe und ganz normale Unternehmungen plötzlich mit übermäßigem Protest oder sehr vielen Fragen – im verzweifelten Versuch, ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle aufrechtzuerhalten, der Eltern oft den letzten Nerv raubt.
Noch deutlicher zeigt sich das kindliche Vermeidungsverhalten oft, wenn etwas Neues ansteht, das das Kind nicht überblicken kann, und in Situationen, die irgendwie an die schlimme Erfahrung erinnern – etwa der Arztbesuch. Oder wenn sie befürchten, Anforderungen nicht gewachsen zu sein.
Besonders Babys haben kaum eine andere Möglichkeit als gefühllos zu werden, wenn es zu viel wird – dann wird der Blick leer, sie wirken erstarrt und manchmal wie weggetreten.
In der Schule kann Rückzug als Unaufmerksamkeit wahrgenommen werden, als Müdigkeit und Tagträumerei.
Albträume, Nachtschreck, auffälliges Spiel – das Erlebte drängt immer wieder hoch
Was ein Kind erlebt hat, kann sich in Albträumen zeigen, im Nachtschreck und in dem Drang, immer wieder zu erzählen, was passiert ist.
Bei jüngeren Kindern, die noch sehr im magischen Denken verhaftet sind, kann es zu einer angsterfüllten Faszination für einzelne Details kommen – etwa dem Wunsch, immer wieder Videos von Bränden anzuschauen, nachdem sie einen Wohnungsbrand erlebt haben.
Auch im Spiel können sich Aspekte der überwältigenden Erfahrung immer und immer wieder zeigen – charakteristisch ist dabei, dass dieses Spiel weder Befriedigung noch Erleichterung mit sich bringt.
Schnell überfordert, antriebslos, lustlos, untröstliches Weinen
Manchmal zeigen sich Probleme zuerst in der Schule, wo Konzentration, Leistungsfähigkeit und Anpassung gefordert sind. Und manchmal funktioniert das Kind in der Schule und danach ist keine Energie mehr übrig und der restliche Tag eine große Anstrengung – für alle Beteiligten.
Das Interesse und die Freude an Dingen, die dem Kind bislang Spaß gemacht haben, sinken. Antriebslosigkeit macht sich breit, manchmal auch ein Gefühl von Hilflosigkeit.
Bei größeren Kindern kann es zu Hoffnungslosigkeit kommen und dem Gefühl, die Zukunft sei ruiniert, bei Babys und Kleinkindern zu untröstlichem Weinen.
Bauchweh, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Husten – ohne medizinischen Befund
Oft spricht vor allem der Körper über das, was ein Kind erlebt hat: Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, ein flacher Atem, Räuspern und Husten, Hautprobleme, sehr angespannte Muskeln – Beschwerden, für die sich kein medizinischer Befund findet.
Entwicklungsrückschritte oder Entwicklungsschritte verzögern sich
Nach überwältigenden Erfahrungen ist es nicht unüblich, dass Kinder Rückschritte machen – plötzlich wieder einnässen, in Babysprache verfallen, Daumen lutschen. Oder sich nicht mehr trauen, allein im Kindergarten zu sein, weniger selbständig sind und mehr Begleitung brauchen. Auch Entwicklungsschritte können sich verzögern.
Am Anfang hast du vielleicht gehofft, dass sich das einfach so wieder gibt, aber jetzt bist du da nicht mehr so sicher?
Vielleicht machst du dir Sorgen, wünschst dir Unterstützung für dein Kind?
Vielleicht bist du selbst zermürbt von eurem Alltag, weil dein Kind kaum Kapazitäten hat für Übergänge, Frustration, Planänderungen.
Wir können gerne miteinander darüber ins Gespräch kommen, ob mein Angebot passend für dein Kind, deine Familie ist: In einem kostenlosen, 20-minütigen Onlinetermin – ganz ohne Verpflichtungen.
Hej!
Mein Name ist Dorothea Singer.Ich bin Klinische Heilpädagogin (M.A.),
Somatic Experiencing Practitioner,
systemische Beraterin und
spieltherapeutisch ausgebildet.
Aufwachsen ist manchmal kein Kinderspiel. Und wenn einem dann noch ein fieser Schreck in die Quere kommt, kann man schon mal aus dem Tritt kommen.
In meiner Praxis soma & raum begleite ich Kinder, die etwas erlebt haben, das sie ins Stolpern gebracht hat. Und ihre Eltern und Familien, die ja oft irgendwie mit-betroffen sind. Mit 15 Jahren Berufserfahrung und einem fundierten Verständnis für kindliche Entwicklung, spieltherapeutische Methoden, das Nervensystem und Trauma.
Ich biete deinem Kind einen Raum, in dem es willkommen ist – gerade auch, wenn es zögert. Viele Kinder, die etwas in Schrecken versetzt hat, sind vorsichtig mit Neuem. Aus gutem Grund. Über das Erlebte wollen die meisten erstmal nicht reden. Und das müssen sie bei mir auch nicht.
Manchmal braucht es zuerst ein gutes Gefühl auf Elternseite, bevor ein Kind sich öffnen kann. Dann starten wir damit.
Kinder sprechen selten in Worten über das, was sie bewegt – sie spielen es. Manchmal sieht das aus wie ein Kinderspiel. Und ist doch tiefe, anspruchsvolle Arbeit, die mehr verändern kann als Worte es könnten.
Es geht nicht darum, dass euer Kind nie wieder Angst hat. Oder dass plötzlich alles reibungslos läuft. Es geht darum, dass der Schreck ihm nicht mehr im Weg steht und seine Entwicklung behindert wie ein Klotz am Bein. Dass das Nervensystem wieder in Schwung kommt. Dass euer Kind wieder neugierig sein kann, mutig, lebendig. Und sich entwickeln und entfalten kann.
Damit Kindheit wieder leichter werden kann.
Was ich deinem Kind und dir anbiete
Traumainformierte Prozessbegleitung mit spieltherapeutischen, nervensystemorientierten und systemischen Methoden
Eure Zeit. Euer Setting.
Wir schauen miteinander, was für euch am besten passt. Manchmal arbeite ich
- überwiegend mit dem Kind
- mit dem Kind und den Eltern / Bezugspersonen
- nur mit den Eltern / Bezugspersonen
Ganz so, wie es dem Kind und eurer Familie am meisten nützt.
Frequenz und Anzahl der Termine sind frei wählbar — oft empfiehlt sich mit Kindern wöchentlich bis zweiwöchentlich, aber das richten wir nach eurem Prozess und Alltag.
Spieltherapeutisch. Systemisch. Nervensystemorientiert. Traumainformiert.
Aus meinem Methodenschatz wähle ich je nach Thema, Interessen und Stärken des Kindes. Fast immer wird gespielt: mit Verkleidungsmaterialien, Tierfiguren, einem Balanceboard oder Uno. Oder es wird gestaltet mit Ton, Farbe und Fantasie. Oft entstehen dabei Spielfreude & Leichtigkeit.
Und während dessen, passiert noch viel mehr: Belastendes kann sichtbar werden und sich lösen, neue Handlungsmöglichkeiten entstehen, das Nervensystem findet wieder seinen Rhythmus.
Echt. Präsent. Professionell.
Ich begegne deinem Kind und deiner Familie zuallererst als Mensch. Auf Augenhöhe. Herzlich. Berührbar. Mit großem Respekt für euch & euren Weg.
Ich begleite euch ganzheitlich – mit meiner Expertise, Erfahrung und verkörperter Präsenz.
Grundlage meiner Arbeit sind mein Bachelor- und Masterstudium der Klinischen Heilpädagogik und meine Weiterbildungen in Kinderpsychodrama, Somatic Experiencing und Systemische Beratung.
In Stuttgart-Mitte. Oder online.
Mit Kindern arbeite ich überwiegend in Präsenz in meiner Praxis in Stuttgart. Auch Begleitungen in der Kindertageseinrichtung oder Zuhause sind in Einzelfällen möglich.
Wo es stimmig ist, sind mit Eltern auch Online-Prozesse denkbar.
Kennenlerngespräch. Kostenfrei.
Für eine erste Orientierung starten wir mit einem kostenfreien Kennenlerngespräch (ohne Kind). Gemeinsam klären wir, ob mein Angebot passend für euch ist und in welchem Setting.
Du kannst Fragen zu meiner Arbeitsweise stellen und mich kennenlernen. Ganz unverbindlich.
Vertraulich.
Unsere Termine sind selbstverständlich vertraulich. Ich halte mich an die Schweigepflicht und die Datenschutzgrundverordnung.
Mit Einverständnis der Eltern stehe ich bei Bedarf auch im Austausch mit Schulen, Kindergärten oder Ärzt*innen.
Rechtlicher Hinweis: Ich biete keine Psychotherapie im heilkundlichen Sinn, diagnostiziere keine psychischen Störungen, behandle keine Krankheiten und verspreche keine Heilung. Mein Angebot ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilpraktische Behandlung. Bitte wende dich bei gesundheitlichen Beschwerden deines Kindes an eine medizinisch qualifizierte Fachperson.
Was möglich werden kann
- Was passiert ist, ist endlich vorbei. Gemeinsam unterstützen wir dein Kind, dass es erlebt, dass was passiert ist, wirklich in der Vergangenheit liegt. Sodass es eine unschöne Erfahrung bleibt, aber nicht mehr die Gegenwart deines Kindes und deiner Familie bestimmt.
- Wir unterstützen dein Kind dabei, wieder Vertrauen ins Leben zu fassen. Alarmbereitschaft, Hyperwachsamkeit und Schreckhaftigkeit können dann weniger werden.
- Entwicklung kann wieder in Fluss kommen. Wenn dein Kind spürt, dass das Erlebte wirklich vorbei ist, werden Entwicklungsschritte wieder möglich.
- Dein Kind traut sich vielleicht wieder unbelasteter, die Welt zu entdecken. Sich Herausforderungen und neuen Erfahrungen zu stellen. Mit Frustrationen umzugehen, kann leichter werden. Vielleicht traut es sich wieder, etwas ohne die Eltern zu machen – Besuche bei Freunden, allein zum Kinderturnen, …
- Trigger-Situationen können leichter werden: Arztbesuche, Autofahren, Trennungen
- Deine Sorgen und eure Konflikte können wieder alltäglicher werden. Sie fühlen sich weniger existenziell an. Ihr schaut vielleicht zuversichtlicher in die Zukunft. Der Alltag kann leichter, unbeschwerter werden. Da ist vielleicht auch wieder Energie für anderes.
- Wieder mehr kindliche Lebensfreude, Neugier und Unbeschwertheit.
Meine Qualifikationen
und Erfahrungen
Kein Elternteil kann sein Kind vor allem bewahren – auch wenn man es noch so sehr möchte. Und manchmal hilft der Gedanke: Herausforderungen, die überwunden werden, können Kinder sogar stärken. Dabei möchte ich euch unterstützen.
Ich habe viele Jahre in einer Familienberatungsstelle gearbeitet, davor mit komplex traumatisierten Kindern in einer Wohngruppe und in Flüchtlingslagern in Myanmar. Parallel habe ich mich intensiv weitergebildet und spezialisiert.
Die Sprache von Kindern ist das Spiel.
Deshalb habe ich Spieltherapie und Kinder-Psychodrama gelernt: Beim Geschichtenspielen wird sichtbar, wofür Worte fehlen, und neue Erfahrungen können spielerisch entstehen.
Die Sprache des Nervensystems ist der Game Changer.
In meiner 3-jährigen SE-Ausbildung habe ich gelernt, die Sprache des Nervensystems zu sprechen – entscheidend, wenn ein Kind etwas Überwältigendes erlebt hat. SE hilft, offene Stresszyklen zu schließen und die natürliche Selbstregulation anzuregen. Das klingt hier abstrakt. Ist im tatsächlichen Erleben aber immer wieder sehr eindrücklich. Und heute das Fundament meiner Arbeit. Ergänzt durch Traumapädagogik – damit auch der Alltag wieder Sicherheit geben kann.
Betroffen ist nicht nur das Kind.
Wenn ein Kind etwas erlebt hat, betrifft das meist die ganze Familie. Deshalb arbeite ich oft auch mit Eltern und Geschwistern – teilweise auch mit systemischen Methoden.
Ich begegne Kindern auf Augenhöhe – zugewandt, spielfreudig und mit echtem Interesse für das, was sie bewegt. Und ich habe großen Respekt für Eltern und Bezugspersonen und ihren Weg mit ihren Kindern.
Mein Praxisraum in Stuttgart – Mitte
am Rande des Heusteigviertels
Alexanderstr. 81
70182 Stuttgart – Mitte
Die Praxis befindet sich im 2. Stock und ist über einen Aufzug barrierefrei zugänglich. Du wirst von mir zum vereinbarten Termin persönlich in Empfang genommen. Klingle daher bitte frühestens 10 Minuten vor deinem Termin.
ÖPNV
U5, U6, U7 oder U12 bis Dobelstraße (5 min. zu Fuß, Treppe nach unten)
U15 bis Olgaeck (von hier aus ist der barrierefreie Weg am kürzesten)
U2, U4, U14, U11 bis Rathaus (10 min. zu Fuß, über ein paar Treppen hoch)
Auto
Die Praxis hat keine reservierten Parkplätze.
Parken ist in der Alexanderstraße mit Parkschein für max. 2 Stunden möglich.
Preise
Kennenlerngespräch
Wir nehmen uns online oder am Telefon 20 Minuten Zeit um gemeinsam zu schauen, ob mein Angebot zu euch passt.
Klassiker
Mit Kindern haben sich 50 Minuten als Zeitfenster bewährt. Auch für regelmäßige Elterntermine ist das passend.
Elternzeit
75 Minuten ermöglichen erfahrungsgemäß ausreichend Zeit um miteinander auf das Kind, seine Entwicklung und seine Bedarfe zu schauen und dabei auch dem Raum geben zu können, wie es den Eltern damit geht.
Vertieft
Wenn Termine mit Eltern in größeren Abständen stattfinden, sind 90 Minuten oft ein guter Zeitraum. Auch wenn die Inanspruchnahme von Terminen mit Aufwand verbunden ist — längere Anfahrtswege, Organisation von Babysittern — sind 90 Minuten ein bewährtes Format.
Nach dem Termin schicke ich dir eine Rechnung. Bei häufig stattfindenden Terminen können wir auch auf eine Monatsrechnung umsteigen.
Kostenübernahmen durch Krankenkassen und private Krankenversicherungen sind nicht möglich. Kostenübernahmen durch das Jugend- und Sozialamt können bei entsprechendem Bedarf des Kindes beantragt werden.
Häufige Fragen
Für wen ist mein Angebot passend?
Ich begleite Kinder, die etwas erlebt haben, das sie erschüttert und Spuren hinterlassen hat – traumainformiert mit kindertherapeutischen und körperorientierten Methoden (Somatic Experiencing, Heilpädagogik, Kinderpsychodrama) zur Stärkung von Selbstregulation, Resilienz und sozial-emotionaler Entwicklung.
Bist du unsicher, ob dein Kind Unterstützung braucht?
Das geht vielen Eltern so – und ich verstehe das gut. Kinder entwickeln sich in ihrem eigenen Tempo, jedes in seiner Spielart. Manches was Sorgen bereitet, entpuppt sich als vorübergehend.
Gleichzeitig: Wenn du das Gefühl hast, dass da etwas nicht stimmt, wenn du dein Kind in vielen Beschreibungen auf dieser Website wiederfindest – dann lohnt es sich vielleicht, diesem Gefühl nachzugehen.
Die Entscheidung, mich zu kontaktieren, ist erstmal keine große. Wir können uns einfach kurz kennenlernen und gemeinsam schauen, ob und wie ich euch unterstützen kann. Und auch danach könnt ihr in eurem eigenen Tempo entscheiden, wie es weitergehen soll – Schritt für Schritt.
Was, wenn dein Kind nicht mitkommen möchte?
Wenn Kinder nicht wissen, was sie erwartet, sind sie oft erstmal vorsichtig – gerade auch, wenn ihnen ein großer Schreck in den Knochen sitzt. Das ist total normal.
Wir können gerne miteinander ins Gespräch darüber kommen, was es deinem Kind leichter machen könnte.
Oft hilft es, wenn zunächst die Eltern mich kennenlernen und selbst erstes Vertrauen fassen. Kinder spüren das. Und die Eltern können ihrem Kind dann auch konkreter erzählen, wie es bei mir aussieht und was sie erwartet.
Und manchmal ist es auch passend, dass erstmal wir Erwachsenen miteinander arbeiten.
Was sind Heilpädagogik, Spieltherapie und Psychodrama für Kinder?
Heilpädagogik unterstützt mit Entwicklungs- und Wahrnehmungsförderung und Spieltherapie die kindliche Entwicklung und hat dabei immer die Stärken und Ressourcen des Kindes im Blick.
Kinder verarbeiten ihre Erlebnisse selten durch Reden – sie brauchen andere Wege. Deshalb arbeite ich mit Methoden, die die natürliche Sprache von Kindern sprechen: Spiel, Bewegung, Bilder und Symbole.
In der heilpädagogischen Spieltherapie steht das Kind als Person im Mittelpunkt – nicht seine Diagnose oder sein Symptom. Es bietet Kindern die Möglichkeit, sich auf spielerische und kreative Weise auszudrücken, Erfahrungen zu verarbeiten und sich zu entwickeln – mit Farbe, Papier und Ton, bei Kartenspielen und im Rollenspiel. Dieser Ansatz wurzelt in der personzentrierten Haltung nach Carl Rogers und verbindet sie mit heilpädagogischer Entwicklungsförderung – je nach dem, was das Kind gerade braucht.
Im Psychodrama (nach Alfons Aichinger) werden Geschichten gespielt – mit Tierfiguren, Verkleidungen, Requisiten. Was sich dabei zeigt, ist oft ein Spiegel dessen, was das Kind innerlich bewegt: Konflikte, Bedürfnisse, schwierige Erfahrungen. In der sogenannten Teilearbeit werden diese inneren Anteile – zum Beispiel der ängstliche, der wütende oder der einsame Anteil – durch Tierfiguren sichtbar gemacht und miteinander in Dialog gebracht. So können Kinder auf spielerischem Weg klärende und neue Erfahrungen machen, für die ihnen Worte (noch) fehlen.
Was ist Somatic Experiencing?
Somatic Experiencing (SE)® – Die Sprache des Nervensystems verstehen
Somatic Experiencing (SE)® ist ein körperorientierter Ansatz zur Begleitung bei chronischem Stress und Trauma. Entwickelt wurde diese Methode von Dr. Peter Levine, einem der weltweit führenden Traumaforscher. Heute gilt SE international als „State-of-the-Art" im Bereich der körperorientierten (somatischen) Traumaarbeit und Stressregulation. SE findet überall dort Anwendung, wo die Resilienz des Nervensystems gestärkt werden soll.
Unser Nervensystem ist ein biologisches Wunderwerk: Es passt sich permanent an unsere aktuellen Umstände an und wechselt dabei dynamisch zwischen Anspannung und Entspannung, um unser inneres Gleichgewicht zu wahren. Manchmal gerät dieser natürliche Rhythmus jedoch aus dem Takt.
Bei Kindern ist diese Regulationsfähigkeit noch nicht voll entwickelt. Um sich entwickeln zu können, braucht das Kind co-regulierende Erfahrungen mit einer Person, die Unruhe, Unsicherheit und Stress begleitet.
Überwältigende Erfahrungen, wie ein Autounfall, können dafür sorgen, dass das System in einen Zustand der Überforderung geraten ist. Die Folge ist oft eine dauerhafte Alarmbereitschaft oder ein diffuses Gefühl von „Abgeschaltetsein".
Mit Somatic Experiencing unterstützen wir den Körper dabei, steckengebliebene Überlebensenergie aus überwältigenden Momenten achtsam und in kleinen Schritten zu lösen. Gleichzeitig geht es darum, die Fähigkeit zur Selbstregulation weiterzuentwickeln, damit das System lernt, flexibler zwischen Anspannung und Entspannung zu pendeln und Aktivierung besser halten zu können.
In der Arbeit mit Kindern passiert das überwiegend spielerisch, mit kleinen Geschichten und Bewegungen.
Du fragst dich, ob ich auch mit Jugendlichen arbeite?
Jugendliche sind in meiner Praxis sehr, sehr herzlich willkommen. Während der Jahre in der psychologischen Beratungsstelle habe ich viele Jugendliche begleitet und mache das sehr gerne. Mit Jugendlichen arbeite ich anders als mit Kindern, vieles ähnelt eher dem, wie ich mit Erwachsenen arbeite – lies dazu gerne mehr hier. Es können je nach Thema und Vorlieben der Jugendlichen Somatic Experiencing, systemische Beratung und kunsttherapeutische Elemente zum Einsatz kommen. Und wenn du jetzt denkst: „Ich kann aber gar nicht malen.", ist das gar kein Problem – zum einen müssen wir gar nicht kunsttherapeutisch arbeiten, und außerdem muss man dafür nicht malen können :)
Wie unterscheidet sich mein Angebot von psychotherapeutischer und psychiatrischer Behandlung?
Psychotherapie und psychiatrische Behandlung sind heilkundliche Angebote: Sie diagnostizieren und behandeln psychische Störungen, bei Bedarf auch medikamentös.
Meine Begleitung ist keine heilkundliche Behandlung. Ich stelle keine psychiatrischen Diagnosen und behandle keine psychischen Störungen im klinischen Sinne. Mein Angebot richtet sich an Kinder und Familien, die für Stressbewältigung, Selbstregulation, Resilienz und kindliche Entwicklung unterstützen möchten – mit einem Ansatz, der bei Ressourcen, dem Nervensystem und beim Körper ansetzt, sowie spieltherapeutische Elemente und eine systemische Perspektive einbezieht.
Wenn du dir unsicher bist, welcher Rahmen für dein Kind der richtige ist, sprich mich gerne im Kennenlerngespräch darauf an. Es ist Teil meines professionellen Selbstverständnisses, dass ich euch weiterverweise, wenn ich einen entsprechenden Bedarf erkenne.
In akuten Notsituationen, wie bspw. akuten suizidalen Krisen und bei psychotischen Zuständen, wende dich bitte direkt an einen ärztlichen Notdienst.
Was passiert im Kennenlerngespräch?
Wir tauschen uns darüber aus, wie ich dein Kind, deine Familie und euch als Eltern unterstützen kann und ob mein Angebot passend für euch ist. Wir besprechen, in welchem Setting (nur Kind, nur Eltern oder gemeinsam) ein Start sinnvoll wäre. Außerdem gibt dir das Kennenlerngespräch Gelegenheit rauszufinden, ob der Vibe stimmt und ob du dir vorstellen kannst, dass ich mit dir und deinem Kind arbeite.
Wir werden inhaltlich nicht in die Tiefe gehen und auch noch nicht methodisch arbeiten. Es ist völlig ausreichend, wenn du dein Anliegen ganz grob umreißt – vielleicht kannst du kurz benennen, welche Veränderung du dir wünschst und was aktuell belastend ist. Wenn du unsicher bist, ob dein Kind Unterstützung braucht, und du dich dazu beraten lassen möchtest, vereinbaren wir einen Beratungstermin dafür.
Auch für deine Fragen zu meinen Methoden, zum Setting und zu meiner Person ist Raum.
Wenn du dich danach gegen eine Zusammenarbeit entscheidest, ist das völlig okay!
Wie lange dauert eine Zusammenarbeit?
Die Dauer der Zusammenarbeit ist individuell und hängt von eurem Anliegen ab.
Manche Themen lassen sich in wenigen Terminen klären, andere Veränderungen oder Entwicklungsprozesse brauchen mehr Zeit und Raum, um sich zu entfalten.
Werden die Kosten von einer Krankenkasse oder vom Jugendamt übernommen?
Die Kosten für meine Begleitung werden nicht von den Krankenkassen übernommen.
Möglich ist jedoch eine Kostenübernahme durch das Jugend- oder Sozialamt, wenn das Kind einen entsprechenden Bedarf hat. Diesbezüglich können wir gerne gemeinsam Kontakt zu eurem zuständigen Amt aufnehmen.
Vorteile als Selbstzahler:
- Unterstützung ist möglich, auch wenn die Symptome und Belastungen nicht die Kriterien für die Diagnose einer psychischen Störung erfüllen und auch keine drohende seelische Behinderung vorliegt.
- Kurzfristige Termine ohne lange Wartezeiten für Antragstellungen.
- Ich kann ganzheitliche, körperorientierte Verfahren anbieten.
- Keine Abhängigkeit von Antragsverfahren, Leistungsumfang, Sperrfristen, etc.
Was, wenn du einen Termin kurzfristig absagen musst?
Wenn du und/oder dein Kind einen Termin nicht wahrnehmen könnt, sag ihn bitte mindestens 24 Stunden vorher ab. Spätere Absagen berechne ich anhand der Preisliste zu 50 %.
Du oder Sie? Wie sprechen wir uns an?
Für mich ist beides in Ordnung. Das kommt ganz darauf an, was sich für dich stimmig anfühlt und womit Sie sich in der Begleitung am wohlsten fühlst. Kinder dürfen mich gerne duzen.
Und jetzt?
Buche dir gerne einen Termin für ein
erstes Kennenlernen!
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